Augenblicke - Lichtblicke

Augenlicht

Zwischen Sehen und Nichtsehen

Viele Menschen gehen durchs Leben mit sehr wenig oder ganz ohne Augenlicht. Bestimmt stellten Sie sich schon mal die Frage, wie diese Menschen ihren Alltag dennoch meistern.

Vielleicht haben Sie sich auf meiner Website bereits ein wenig umgesehen, und dabei Antworten auf Ihre brennendsten Fragen gefunden.

Ob Sie als Privatperson auf meiner Homepage stöbern, oder aus beruflichen Gründen, oder zu Ausbildungs-Zwecken, Sie sind hier herzlich willkommen und ich freue mich über Ihr Interesse zu diesem Thema.

Im Menu "Von A bis Z" finden Sie beispielsweise zu ganz vielen verschiedenen Themen Links zu externen Webseiten, wo Sie Ihren Wissensdurst stillen können. Für die Inhalte der externen Webseiten sind aber die jeweiligen Autoren verantwortlich.

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Angebot zum Schul - Unterricht

for your eyes only (für 4. bis 9. Schuljahr): Titelbild Lehrmittel des SBV

Planen Sie eine Veranstaltung
oder
Suchen Sie Ideen für Ihren Schul - Unterricht
zum Thema Sehbehinderung?

Dann sind Sie hier richtig:

Seit vielen Jahren gestalte ich Lektionen resp. Workshops für Schulen und Vereine zum Thema "Sehbehinderung".
Ich beantworte brennende Fragen von "Gross und Klein", und lasse die Teilnehmenden in Workshops auch gerne eigene Erfahrungen machen unter Simulations- oder/und Dunkelbrillen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt für eine Zusammenarbeit?
Kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular

oder füllen Sie gleich das Anmeldeformular aus, welches als Word-Dokument zum Download zur Verfügung steht.

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Angebot zu Matura - Arbeiten

Suchen Sie eine Interview-Partnerin
zum Thema "Sehbehinderung"?

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrer Abschluss-Arbeit.
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Tipp

Beim Schweiz. Blinden- und Sehbehindertenverband SBV kann verschiedenes Informations-Material für den Schulunterricht ausgeliehen werden.
Weitere Details erhalten Sie über folgenden Link zur Website des SBV

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Tipps für den Alltag

Kleiner Ratgeber für einen guten Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen.

Nicht so, sondern so

Wo ist "dort"?

nicht so..(1)
"...und dann gehen Sie dort vorne etwas nach halbrechts bis zu dem blauen Haus und dann immer gerade aus bis zum grossen Platz. Den überqueren Sie diagonal, und schon sind Sie da..."

Natürlich habe ich mit dieser Beschreibung masslos übertrieben, und doch erlebe ich im Alltag immer wieder ähnliche Situationen. Kürzlich rief mir eine Verkäuferin eines Warenhauses aus etwa 5 Metern Entfernung zu: "Dort ist die Kasse"

..sondern so (1)
Für uns Sehbehinderte haben die Begriffe "dort" und "da" eine sehr geringe Bedeutung. Deshalb sind wir in vielen Situationen auf präzise Angaben angewiesen.

Anstelle von "Achtung, dort hat es eine Pfütze" könnte es zum Beispiel heissen: "Vorsicht, etwa zwei Meter vor Ihnen beginnt eine Pfütze. Soll ich Sie daran vorbeiführen?"

Sprich, damit ich dich sehe!

nicht so.. (2)
"Rate mal, wer ich bin" Mit diesen Worten begrüsste mich vor Kurzem ein mir nur flüchtiger Bekannter. Ich finde es unfair, jemanden bereits bei der zweiten oder dritten, nur kurzen Begegnung an seiner Stimme wieder erkennen zu sollen.

Obwohl ich viele Menschen an ihren Stimmen erkenne, bin ich dankbar, wenn mich niemand zappeln lässt. Einmal erkannte ich eine sehr nahe Bekannte nicht, weil sie mich an einem Ort begrüsste, wo ich sie nicht erwartete.

..sondern so (2)
Wenn mich jemand unterwegs anspricht und sagt: "Ich bin Paul, wir trafen uns im letzten Sommer an der Hotelbar in Gstaad", so ist mir dieser Paul im Nu wieder präsent. Wenn ein Mann durch den Hausflur keucht und sagt: "Guten Tag, ich bin der Briefträger", so kann ich mir darunter etwas vorstellen. Sagt jemand hingegen lediglich "Guten Tag" zu mir, wenn ich im Restaurant sitze, so weiss ich nicht, ob ich jetzt mein Bier bestellen oder den Gruss zurückgeben soll. "Guten Tag, ich bin der Kellner". Einige Worte mehr, und alles ist klar.


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Barrierefreies Webdesign

Weshalb Barrierefreiheit nicht nur für Minderheiten nützlich ist:
Über folgenden Link gelangen Sie zum Hörspiel Der Suchmaschinen-Robot und der Web-Designer

Diese Geschichte beantwortet Ihnen die offene Frage während einer Diskussion zwischen dem Robot und dem Web-Designer. Viel Spass beim Zuhören!

Accesskey

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Arbeit und Sehbehinderung

Was Arbeitgeber brauchen, damit Arbeitsintegration gelingt
Auch in einer stark auf Visualität ausgerichteten (Arbeits-)Welt verunmöglicht eine Sehbehinderung nicht das Arbeiten. Vielmehr gelten Betroffene zudem als ausgesprochen loyale und zuverlässige Mitarbeitende.

Durch geeignete Massnahmen wie passende Hilfsmittel, Arbeitsplatzgestaltung oder Anpassung von Arbeitsprozessen lassen sich Voraussetzungen schaffen, die ein effektives und effizientes Arbeiten von Betroffenen sehr gut ermöglichen. Zum Beispiel…

Im Büro
Dank Hilfsmitteln wie einem Vergrösserungsprogramm oder elektronischem Lesegerät kann man gewohnte Arbeiten am PC auch mit starker Sehbehinderung sehr gut ausführen.

Im Gesundheitswesen
Durch gezielte Umschulung, die noch dazu oft von der IV finanziert wird, kann man beispielsweise als Physiotherapeutin/Physiotherapeut in einem neuen, spannenden Beruf Fuss fassen.

Menschen mit Sehbehinderung können dadurch sowohl ihren Arbeitsplatz behalten, als auch in eine neue Stelle einsteigen. Und dies in den unterschiedlichsten Branchen und Funktionsbereichen, sei es in Produktion und Handwerk, in der Verwaltung, im Gesundheitswesen, als Pfarrer, Jurist u.a.m.

Der Schweizerische Blindenbund bietet Know-How und tatkräftige Unterstützung an. Über folgenden Link gelangen Sie auf die Website vom Schweiz. Blindenbund


Erfolgsfaktoren für berufliche Integration

Was braucht es, damit vermehrt Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt Stellen finden? Ein Artikel in der Zeitschrift «SozialAktuell» von Avenir Social gibt Antworten:
Artikel Arbeitsintegration «SozialAktuell» Nr. 5 Mai 2010 (PDF 154 KB)


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26.08.2016